Die Stadttaube - ein Kulturfolger

Die Stadttaube stammt von der Felsentaube ab. Ihre Körperlänge beträgt rund 35 cm. Das Federkleid kann sehr verschieden gefärbt sein. Meist ist es weißgrau gemustert, rotgrau oder dunkel gescheckt. Die Kehle schillert grün-rot. Unverkennbar ist ihr hohles Gurren

Der Lebensraum der Stadttauben sind unsere Städte. Sie ernähren sich nicht nur von Körnern, sondern von allem, was sie an Abfällen finden und für fressbar halten.



Nester bauen sie meist auf Simsen und in Nischen direkt an den Gebäuden. Ein Gelege besteht gewöhnlich aus zwei Eiern. Die Küken schlüpfen nach etwa 17 bis 18 Tagen und werden von beiden Altvögeln mit der Kropfmilch gefüttert. Sie sind Nesthocker. Stadttauben können bis zu sechs Bruten im Jahr aufziehen.


Als Folge der Fütterung durch tierliebende Menschen, haben sie sich extrem vermehrt. Durch die massenhafte Vermehrung treten aber Probleme auf. Durch Taubenkot werden Gebäude verschmutzt und Krankheiten übertragen.