Die Kohlmeise - ein Standvogel

Mit nur rund 15 cm ist die Kohlmeise ein eher zierlicher Vogel. Scheitel, Kehle und Kragen sind schwarz, die Wangen sind weiß. Die gelbe Unterseite zeigt ein schwarzes Längsband über Brust und Bauch. Die Flügel sind gebändert. Die Weibchen unterscheiden sich kaum von den Männchen.

Meisen brüten eigentlich in Baumhöhlen und Mauerlöchern. Sie sind Höhlenbrüter. Nistkästen werden als Ersatz nur dann angenommen, wenn sie jedes Jahr gereinigt werden.

Das Weibchen legt 8 bis 14 kleine Eier.

Die Jungvögel werden mit Insektenlarven gefüttert bis sie „flügge“ sind (Nesthocker).


Im Sommer ernähren sich Meisen vor allem von Insekten und sind deshalb bei der Schädlings-bekämpfung sehr nützlich. Da Insekten im Winter aber kaum zu finden sind, besuchen Sie gerne unsere Futterhäuschen und aufgehängten Meisenknödel. Fettreiche Samen helfen ihnen über den Winter. Viele Vogelarten verlassen im Herbst unser Land und verbringen den Winter irgendwo im wärmeren Süden. Meisen sind keine Zugvögel, sondern bleiben den ganzen Winter über in ihrem Brutrevier (Standvögel).